Die besten 5 Laufbänder im Test. Unser Testsieger ist das Speedrunner 5000. Das Laufband ist nach dem Crosstrainer das beliebteste Fitnessgerät in Deutschland. Die Nutzer schätzen... zum Ratgeber

1. Platz
  • 3 PS Elektromotor für Geschwindigkeiten von 1 bis 22 km/h,
  • 99 Trainingsprogramme,
  • Herzfrequenzmessung über optionalen Brustgurt,
  • großes Display mit leicht zu bedienenden Tasten,
  • kann platzsparend verstaut werden.
2. Platz
  • leichter Aufbau dank Vormontage
  • geringer Lärmpegel
  • stabiler Stand
  • intuitive Bedienung mit zahlreichen Programmen
  • leichte Verstauung des Geräts dank Klappfunktion
3. Platz
  • sehr effektives Training
  • einfache Bedienung
  • stabiler Stand
  • unkompliziertes Zusammenbauen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Ratgeber

Das Laufband ist nach dem Crosstrainer das beliebteste Fitnessgerät in Deutschland. Die Nutzer schätzen vor allen Dingen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Sportmaschine. Man kann auf dem Gerät vom gemütlichen Walking bis hin zu anspruchsvolleren Laufübungen alle Bewegungsformen absolvieren. Dadurch trainiert man seine Ausdauer, lässt die Pfunde purzeln und erreicht einen gezielten Muskelaufbau.

Dank der Nachfrage haben sich die Laufbänder in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Erfreulicherweise schlägt sich diese Entwicklung inzwischen auch auf den Preis nieder. Im Bereich zwischen 200 und 1.000 Euro gibt es eine große Auswahl an leistungsfähigen Geräten. Der Ratgeber macht mit den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen moderner Laufbänder vertraut und nennt die entscheidenden Kaufkriterien.

Elektrisches oder mechanisches Laufband

Man hat zunächst die Wahl zwischen elektrisch und mechanisch betriebenen Laufbändern. Die mechanischen Hometrainer gelten zwar als Exoten, doch renommierte Markenhersteller wie Christopeit führen diesen Gerätetyp nach wie vor im Sortiment.

Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Arten von Laufbändern: Beim Elektrogerät treibt ein Motor das Laufband an. sixbros-laufband-mit-computer-jdb-1300-b.jpgBei der mechanischen Variante bewegt man das Band hingegen durch die eigenen Laufbewegungen. Beide Versionen haben ihre Vor- und Nachteile.

Vorteile eines mechanischen Laufbands:

  • energiesparend
  • geringere Größe
  • geringeres Gewicht
  • keine Technik, die kaputtgehen kann

Vorteile eines elektrischen Laufbands:

  • realistischeres Laufgefühl
  • optimierter Bewegungsablauf
  • abwechslungsreiche Trainingsprogramme
  • körperliche Leistung besser dosierbar (auch für Anfänger geeignet)

Basisausstattung

Es gibt einige Bauteile, die zu jedem Laufband dazugehören. Die Komponenten unterschieden sich jedoch hinsichtlich ihrer qualitativen Verarbeitung. Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen zählen:

  • Laufband
  • Dämpfung
  • Antriebsmotor
  • Rahmen
  • Laufbrett
  • Justierung

Das Laufband

Das Laufband ist namensgebend bei dieser Art von Fitnesstrainer und hat logischerweise eine herausragende Bedeutung. Die Laufbänder unterscheiden sich vor allen Dingen durch die Größe der Lauffläche.

Wer das Gerät in einer kleineren Wohnung aufstellen möchte, hält verständlicherweise nach einem besonders kompakten Laufband Ausschau. Doch um ein optimales Training zu gewährleisten, sollte das Band mindestens 1,30 m lang und 45 cm breit sein. Ansonsten hat man nicht genügend Platz, um sich vernünftig zu bewegen.

Als Faustregel gilt: Je schneller man läuft, umso größere Schritte macht man. Wer sich das Laufband also für ehrgeizigere Trainingsziele anschafft, sollte nach Möglichkeit in die Länge der Lauffläche investieren. Ein breiteres Band wiederum erhöht die Sicherheit.

Materialunterschiede bei den Laufbändern

Zudem verwenden die Hersteller unterschiedliche Materialien für das Laufband. Eine qualitativ gute Wahl stellen Bänder dar, die an der Unterseite aus einem Nylon-Polyester-Gewebe und an der Oberseite aus Polyurethan bestehen.

Man sollte vorab darauf achten, wie das Material verarbeitet und wie die Struktur beschaffen ist. Die hochwertigen Laufbänder sind meist zwei- oder vierlagig beschichtet. Ein vorhandenes GS- oder TÜV-Prüfsiegel weist immer darauf hin, dass die Materialien ausgiebigen Belastungstests unterzogen wurden.

Von Vorteil sind darüber hinaus Trittflächen an den Seiten. Mit ihrer Hilfe kann man jederzeit vom Laufband abspringen. Die beste Qualität und den höchsten Sicherheitsstandard bieten Aluminium-Trittflächen. Kunststoff-Trittflächen bergen hingegen ein gewisses Risiko, sobald Schweiß mit der Oberfläche in Verbindung kommt. Dann steigt die Gefahr, dass man auf dem glatten Untergrund ausrutscht.

Der Antrieb

Beim Motor sollte man stets auf die angegebene Leistung achten. Die kritische Marke liegt bei etwa 2 PS. Geräte, die unterhalb dieses Werts liegen, eignen sich in erster Linie zum gemächlichen Joggen oder Power-Walking. Diese Fitnessmaschinen fallen jedoch deutlich kompakter aus und sind deshalb ideal für kleinere Wohnungen. Die stärkeren Motoren sind hingegen für Läufer ausgelegt, die ein höheres Tempo anschlagen oder sich regelmäßig in Steigungsläufen üben.

Der Nachteil der kleiner dimensionierten Motoren liegt weniger in der Geschwindigkeit begründet, mit der sich das Laufband bewegt. Auch ein Antrieb mit 1,75 PS lässt sich höher schalten. Doch bei höherem Tempo ist nicht mehr die gleiche Laufruhe wie bei den leistungsstärkeren Geräten gegeben.

Die schnellen Motoren erreichen inzwischen eine Laufbandgeschwindigkeit von bis zu 15 km/h. Die Spitzengeräte bewältigen sogar 22 km/h. skandika-marathon-x1-sf-1200.jpgAber Vorsicht: Bei diesem Tempo fegt es die meisten Läufer vom Band. Anfänger sollten deshalb darauf achten, dass sich die Startgeschwindigkeit bis auf einen Kilometer pro Stunde herunterdrosseln lässt.

Ein gutes Laufband verfügt neben dem Antriebsmotor zusätzlich über einen separaten Motor für den Anstieg. Der Motor neigt das Laufband in einer Steigung zwischen 0 und 20 Prozent. Entscheidend ist, dass sich der Neigungswinkel in feinen Stufen zwischen 1 und 2 Prozent regulieren lässt. Sonst sind die Anforderungen in der nächsten Schwierigkeitsstufe zu groß.

Dämpfung der Lauffläche

Eine optimale Dämpfung ist bei einem Laufband aus zwei Gründen wünschenswert. Zum einen sind schlecht gedämpfte Laufbänder wesentlich lauter. Da man die Geräte häufig in der Wohnung nutzt, ist dies kein idealer Zustand.

Zum anderen soll der Sehnen- und Gelenkapparat nicht zu sehr in Mitleidenschaft geraten. Zu weich gedämpfte Laufbänder können Reizungen an der Achillessehne hervorrufen. Eine zu harte Dämpfung strapaziert Knie, Hüfte, Fußgelenk und Wirbelsäule.

Die Hersteller bauen deshalb in die Laufdecks Stoßfänger ein. Sie sind variabel unter dem Band platziert und fangen den Druck des Läufers ab.

Laufbrett und Rahmen

Bei den günstigen Laufbändern besteht das Laufbrett meist aus Pressspan, dem es unter Belastung an Stabilität mangelt. Die besseren Maschinen verwenden stabile Holzplatten, die 2-3 cm dick und weitaus robuster sind.

Wenn der Hersteller am Material spart und das Laufbrett zu dünn ausfällt, können sich auf dem Laufteppich Risse ausbilden. Außerdem entstehen mit zunehmendem Gebrauch Vertiefungen im Laufbrett, die nicht mehr reparabel sind.

Zudem sollte man darauf achten, aus welchem Material der Rahmen gefertigt ist. Etliche Hersteller verwenden inzwischen superleichtes Aluminium. Dadurch lässt sich das Laufband wesentlich einfacher bewegen. Doch Läufer, die mehr als 80 kg wiegen, sollten sich lieber für eine stabilere Konstruktion aus Stahlrohren entscheiden.

Justierung

Die hochwertigen Laufbänder sind mit einer Justiervorrichtung an den Stellfüßen ausgestattet. Damit lassen sich rasch Unebenheiten im Boden ausgleichen. Das Fitnessgerät bietet eine wesentlich höhere Laufruhe und Stabilität, wenn das Laufband absolut in der Waage steht.

Trainingsprogramme und Funktionen

Die heutigen Laufbänder verfügen über leistungsfähige Trainingscomputer, die ein abwechslungsreiches Training ermöglichen. Häufig sind bereits fertige Geschwindigkeitsprogramme installiert, die einen Berglauf, einen Marathon oder normales Wandern simulieren. Genauso lässt sich auf Wunsch ein Intervalltraining mit unterschiedlichen Belastungen einstellen.

Manche Laufbänder warten sogar mit einem Zufallsmodus auf. Dort verändert sich während des Programmlaufs alle paar Minuten das Tempo oder die Neigungsstufe. Man weiß nie, was als Nächstes passiert.

Zudem kann man benutzerdefinierte Profile anlegen und den Computer mit Informationen zu Zeit, gewünschter Laufstrecke oder zu verbrennender Kalorien füttern. Der Rechner erledigt den Rest und generiert ein passendes Laufprogramm.

Die hochwertigsten Geräte lassen sich über eine Smartphone-App steuern oder bieten komplette Rennsimulationen und virtuelle Streckenverläufe an. Ein Laufband mit USB-Schnittstelle zum PC hat den Vorteil, dass man alle Daten dokumentieren und analysieren kann. So führt man dauerhaft ein Trainingstagebuch.

Display

Um diese vielfältigen Möglichkeiten anzeigen zu können, verwenden die Laufbänder in aller Regel ein Display. Dabei unterscheiden sich die Geräte darin, wie groß der Bildschirm ausfällt. Doch selbst die kleineren LCD-Displays zeigen immer die aktuelle Laufgeschwindigkeit, den Kalorienverbrauch und die Pulsfrequenz an.

Laufbänder mit einem großen Bildschirm ähneln den Profimaschinen, die man aus den Fitnessstudios kennt. Neben dem Display besitzen sie zusätzlich häufig Lautsprecherboxen. christopeit-laufband-runner-pro-magnetic.jpgAn diese Geräte kann man einen MP3-Player oder sonstigen Musikzuspieler anschließen.

Auch interaktive Lösungen sind inzwischen für den Heimbereich erhältlich. So kann man den Hometrainer über einen Mediaplayer mit dem Flachbildfernseher verbinden. Dort bekommt man während des Laufs Realbilder von einer spektakulären Laufstrecke wie dem Grand Canyon, Los Angeles oder Venedig angezeigt.

Pulsmessung und Pulssteuerung

Ein Pulsmessgerät gehört heutzutage zur Standardausrüstung eines Laufbands dazu. Der Pulsmesser misst die aktuelle Herzfrequenz. Es sind zwei Methoden üblich:

  • Handsensoren
  • Brustgurt

Die Geräte mit Handsensoren sind etwas günstiger, aber dafür unzuverlässiger. Der Brustgurt liefert die besseren Messresultate und ist auf dem Laufband auch sehr viel angenehmer zu tragen. Die Bewegungsfreiheit von Armen und Händen ist beim Laufen wichtiger als zum Beispiel auf einem Crosstrainer oder Fahrrad-Hometrainer.

Wenn das Laufband zudem mit einer Pulssteuerung ausgestattet ist, wertet der Trainingscomputer die aktuellen Pulsdaten aus und passt den Schwierigkeitsgrad automatisch an. So verhindert der Rechner eine Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems. Auch im umgekehrten Fall schreitet das Laufband ein und erhöht bei zu niedrigem Puls die Laufbandgeschwindigkeit.

Bis vor wenigen Jahren musste man für solch ein Laufband mit Pulssteuerung noch tief in die Tasche greifen. Diese Geräte waren erst ab einem Preis von 2.500 zu haben. Doch mittlerweile bekommt man Laufbänder mit dieser Ausstattung bereits für deutlich unter 1.000 Euro.

Neigungswinkel

Praktisch alle Laufbänder besitzen eine Verstellmöglichkeit für den Neigungswinkel. Dadurch lassen sich Anstiege simulieren. Doch bei den einfacheren Geräten muss man die Neigung manuell vornehmen, indem man einen Klappmechanismus betätigt. Die komfortableren Laufbänder verfügen über eine elektronische Steuerung. In diesem Fall übernimmt ein Motor die Arbeit.

Sicherheitsknopf

Ein gutes Laufband verfügt außerdem über eine spezielle Sicherheitseinrichtung, die Unfällen vorbeugt. Bei der Not-Aus-Funktion handelt es sich um einen Schalter, den man bei einem Sturz drücken kann. Der Sicherheitsknopf stoppt dann sofort das Laufband.

Weiteres Zubehör

Der Handel hält weiteres Zubehör für Laufbänder bereit, das man sich bei Bedarf anschaffen kann. So sind zum Beispiel Sicherheitsmatten erhältlich, die man unter die Maschine legen kann. Sie verhindern, dass das schwere Laufband den Boden zerkratzt. Zudem unterbinden die Matten zuverlässig ein Verrutschen des Fitnessgeräts.

Zusätzlich empfiehlt sich die Anschaffung von speziellen Reinigungsmitteln. Für die Laufbänder sind beispielsweise Silikonsprays verfügbar, mit denen man die Oberfläche wirksam vor Kratzern und Verunreinigungen schützt. Andere Anbieter führen fett- oder silikonfreie Schmiermittel sowie Antistatiksprays in ihrem Sortiment.

Wie häufig man das Laufband reinigen sollte, hängt im Wesentlichen von der Trainingsintensität ab. Wenn man das Gerät drei bis vier Mal die Woche benutzt, empfiehlt sich alle zwei Monate eine Grundreinigung und Wartung. Das Silikonspray kann auch alle 7-14 Tage zum Einsatz kommen.

Wichtige Hersteller

Christopeit

Horst Christopeit, Gründer des bekannten Markenherstellers Christopeit, hat selber eine Vergangenheit als Leistungssportler. In früheren Jahren hütete er für den VfL Bochum das Bundesligator. 1976 gelang ihm dann der fliegende Wechsel in das freie Unternehmertum. laufband-maxxus-tx-7-3.jpgInzwischen hat er Christopeit zum führenden deutschen Fitnessgeräte-Hersteller aufgebaut.

Christopeit-Laufbänder überzeugen in erster Linie durch ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind solide verarbeitet, bieten einen robusten Stand und sind mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Die Preisspanne reicht von 200 bis 1.000 Euro. Dafür muss man allerdings auf extravagante Extras verzichten.

Sixbros

Sixbros ist ebenfalls ein deutsches Unternehmen, das seinen Sitz in Hagen hat. Es richtet sich wie Konkurrent Christopeit vor allen Dingen an preisbewusste Käufer. Wenn man nach einem Laufband ohne allzu viel Schnickschnack sucht, ist man bei Sixbros an der richtigen Adresse. Hier lautet das Motto: Anschalten und loslaufen.

Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Bedienungsfehler sind dadurch kaum möglich. Wer nach einem besonders günstigen Fitnessgerät Ausschau hält, das den Geldbeutel schont und stattdessen die Fettpölsterchen angreift, liegt bei Sixbros goldrichtig.

Hammer

Ursprünglich hat Hammer Skier und Tennisschläger hergestellt. Seit 1989 hat das Unternehmen dann auf den Bereich der Fitnessgeräte umgesattelt. Inzwischen gehört man in Deutschland zu den führenden Anbietern.

Hammer-Laufbänder fallen durch ihr außergewöhnliches Design und zahlreiche Zusatzfunktionen auf. Die Topmodelle sind beispielsweise mit einem 2,5 Watt starken Motor und einer Maximalgeschwindigkeit von 22 km/h ausgestattet. Dennoch rangieren die Laufbänder von Hammer preislich im Mittelfeld.

Zudem gehört zur serienmäßigen Ausstattung der Hammer-Laufbänder eine automatische Pulssteuerung der Trainingsprogramme dazu. Man setzt den Maximalwert fest und der Computer passt die Laufgeschwindigkeit und Steigung an den aktuellen Herzschlag an.

Kettler

Kettler ist eine der prägenden Marken im Geschäft mit Fitnessgeräten für den Heimbedarf. Das einstige Familienunternehmen hat sich zum Global Player im Sport- und Freizeitmarkt gemausert. Das Unternehmen steht für Qualität, einfache Bedienung, exzellentes Design und hohe Funktionalität. Die Laufbänder von Kettler gewinnen reihenweise renommierte Preise.

Das Sortiment umfasst vom Einsteigermodell Pacer bis zum Profigerät Track Experience die gesamte Produktpalette. Die günstigeren Kettler-Laufbänder bieten mit 1,6-2,0 PS eine solide Laufleistung für das normale Jogging. Die hochwertigeren Maschinen sind mit Motoren jenseits der 2 PS ausgestattet und verfügen zudem über anspruchsvolle Trainingscomputer.

Der Kettler Track Performance ist zum Beispiel mit einem 3D-Bildschirm und einer USB-Schnittstelle ausgerüstet. Ein typisches Erkennungsmerkmal der Kettler-Laufbänder ist außerdem, dass sie sich platzsparend zusammenklappen lassen.

Tipps und Tricks

Die richtige Lauftechnik

Auf einem Laufband lassen sich drei Laufstile realisieren, die sich vom Bewegungsablauf unterscheiden:

  • Gehen
  • Walking
  • Joggen

Beim normalen Gehen wählt man eine niedrige bis mittlere Laufbandgeschwindigkeit. Beide Hände greifen nach den seitlichen Griffen des Laufbands. Wenn man neben dem Herz-Kreislauf-System auch die Gesäß- und Beinmuskulatur trainieren möchte, vergrößert man einfach die Schrittlänge. Dadurch geht man automatisch tiefer in die Knie und benötigt bei jedem Schritt mehr Muskelkraft, um sich wieder nach oben zu stemmen.

Das Walking schlägt ein verschärftes Tempo an. Eine mittlere Laufbandgeschwindigkeit ist folglich sinnvoll. Beim Walking hebt man die Knie höher an als beim Gehen. speedrunner-5000.jpgDie Oberschenkel sollten fast schon waagerecht in der Luft liegen. Zudem muss man darauf achten, dass man über den gesamten Fuß abrollt und die Fußspitzen leicht nach oben zieht.

Die Arme schwingen beim Walking ständig am Körper vorbei. Dazu beugt man den Ellenbogen an und macht mit der Hand eine leichte Faust. Wer zusätzlich noch seinen Oberkörper in Form bringen möchte, kann an den Handgelenken Gewichtsmanschetten befestigen.

Das Jogging ähnelt in den meisten Bewegungsphasen dem Walking: frei schwingende Arme und hohe Beinposition. Der wesentliche Unterschied liegt in der Fußarbeit und im Tempo. Man nimmt bei jedem Schritt die Füße komplett vom Boden. Nur so erreicht man eine höhere Laufgeschwindigkeit. Beim Jogging auf dem Laufband ist es wichtig, dass man sich stets in der Mitte aufhält.

Die richtige Belastung

Um die richtige Trainingsbelastung einzustellen, ist ein wenig Rechnen notwendig. Für die Ermittlung der maximalen Belastungsgrenze hat sich eine Faustformel etabliert: 220 – Alter in Jahren. Für das Training ist entscheidend, welche Schwerpunkte man setzt:

  • Fettverbrennung
  • Herz-Kreislauf-System
  • Kraft

Um aktiv Fett zu verbrennen, muss man lediglich 55-70 % seiner persönlichen maximalen Pulsfrequenz erreichen. Für ein gezieltes Ausdauertraining empfiehlt sich hingegen eine Herzfrequenz von 70-80 % des Maximalwertes. Wer auf dem Laufband ordentlich Power tanken möchte, kann sich zeitweise an die 90 % der Maximalleistung herantrauen.

Ein konkretes Beispiel: Ein Läufer ist 35 Jahre alt und möchte speziell die Fettverbrennung ankurbeln.

  • 220 – 35 = 185 (maximaler Puls)
  • 185 x 0,55 = 101,75 (Untergrenze)
  • 185 x 0,70 = 129,5 (Obergrenze)

Der Pulsschlag sollte sich folglich während des Trainings ständig zwischen 100 und 130 Schlägen pro Minute bewegen. Die hochwertigeren Geräte haben den Vorteil, dass man solche Werte eingibt und der Trainingscomputer erledigt den Rest. Bei den Einsteigermodellen muss man selber die Laufgeschwindigkeit und den Steigungsgrad regulieren, bis man eine optimale Pulsfrequenz erreicht.

Langsam an die Leistungsgrenze herantasten

Die erwähnte Faustregel zur Errechnung der Maximalfrequenz wird bei den meisten Menschen funktionieren. Doch sie ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Speziell übergewichtige Personen oder sportliche Anfänger, die noch niemals im Ausdauerbereich gearbeitet haben, sollten sich vor Trainingsbeginn vom Hausarzt durchchecken lassen.

Ohnehin sollte man es am Anfang auf dem Laufband nicht übertreiben. Viel sinnvoller ist es, kurze Trainingsintervalle von 3-5 Minuten zu absolvieren. Anschließend legt man eine kurze Trink- und Atempause ein und legt dann das nächste Training zurück. Mit der Zeit kann man diese Intervalle minütlich ausweiten.

Die richtige Ausrüstung

Glücklicherweise benötigt man zum Laufen keine aufwendige und teure Ausrüstung. Ein bequemes Funktions-Shirt, eine Trainingshose oder Shorts reichen vollkommen aus. Allerdings sollte man auf gutes Schuhwerk achten. Die Laufschuhe sollten insbesondere über eine vernünftige Dämpfung verfügen, damit man den Gelenkapparat schont.

Fazit

Wenn man ein Laufband zum Walking oder normalen Jogging sucht, benötigt man keine aufwendige Funktionsausstattung. Auch eine feine, motorgesteuerte Neigungsverstellung ist dann fast überflüssig.

Beim Gehen und Walking ist die Schrittlänge beschränkt. Besondere Anforderungen an die Größe der Lauffläche sind hierbei nicht gegeben. Auch die Belastungen für den Rahmen und die Dämpfung halten sich in Grenzen.

Bei diesen Ansprüchen kann man also bedenkenlos zu deutlich günstigeren Lösungen greifen. Hier muss man sich nur entscheiden, ob man das Laufband stationär installiert oder lieber zur platzsparenderen Klapp-Variante greift, wie sie zum Beispiel der Markenhersteller Kettler anbietet.

Wer die Fitnessmaschine jedoch intensiv nutzt und anspruchsvolle Trainingsprogramme umsetzen möchte, sollte sich für ein Modell mit einem Motor zwischen 2 und 3 PS entscheiden, der zudem über eine elektronische Neigungsverstellung verfügt.

Hier lohnt sich zudem ein Blick auf die Ausstattung des Trainingscomputers.